Volumenreduzierung

Volumen reduzieren, die Logistikeffizienz steigern und die Produktqualität mit Schutzgasverpackung bewahren

Vakuum-Volumenreduzierung

Die Vakuum-Volumenreduzierung ist eine einfache und wirksame Methode, um das Volumen flexibler und komprimierbarer Produkte in Semi-Bulk-Verpackungen während Lagerung und Transport zu verringern.

Je nach Produkt und Verpackungskonfiguration können Vakuumballen das Volumen um bis zu 85 % reduzieren. Die kompakte, quaderförmige Form verbessert Handling und Ladeeffizienz und nutzt den verfügbaren Lager- oder Transportraum besser aus. Die erreichbare Reduzierung hängt von den Produkteigenschaften, dem Verpackungsaufbau und der anfänglichen Packdichte ab.

Durch den geringeren Platzbedarf pro Produkteinheit und die verbesserte Logistikeffizienz kann die Vakuumverpackung dazu beitragen, Transport- und Lagerkosten zu senken. Zudem lässt sich Verpackungsmüll deutlich verringern, indem große Mengen Karton und Feuchtigkeitsabsorber durch eine wesentlich leichtere, recycelbare Verpackungslösung ersetzt werden. Das senkt die Umweltbelastung pro transportierter Einheit.

Wie funktioniert der Prozess?

Der Prozess ist schnell und einfach zu bedienen und besteht aus sechs simplen Schritten:

Die wichtigsten Vorteile der
Vakuum-Volumenreduzierung

Maximale Volumenreduzierung

Je nach Produkt kann die Vakuumkompression das Packvolumen um bis zu 85 % verringern und so einen kompakten, platzsparenden Ballen erzeugen.

Schutz vor äußerer Feuchtigkeit

Bei Verwendung von Hochbarriere-Verpackungen lässt sich das Eindringen von Feuchtigkeit stark begrenzen. Das hilft, Feuchteschäden und Schimmelrisiko zu verringern.

Geringere Logistikkosten

Kompaktere Verpackungen verbessern die Nutzung von Lager-, Paletten- und Containerraum und können so die Transport- und Lagerkosten pro Produkteinheit senken.

Geringere Umweltbelastung

Eine bessere Raumausnutzung kann die Zahl der erforderlichen Sendungen verringern und so den transportbedingten CO₂-Fußabdruck pro transportierter Einheit senken.

Verbesserte Ladungsstabilität

Das Umreifen des Pakets unter Vakuum sorgt für eine feste, stabile Ladung und hilft, Bewegungen und Verformungen bei Handling und Transport zu reduzieren.

Weniger Verpackungsmüll

Wenn herkömmliche Kartons und Feuchtigkeitsabsorber durch Wrapping Liner ersetzt werden, lassen sich Verpackungsmaterial und Abfall deutlich reduzieren. Laut interner Untersuchung kann das Verpackungsmaterial in einem 40-ft-Container von etwa 1.200 kg auf rund 50 kg zu 100 % recycelbares Verpackungsmaterial verringert werden.

Typische Anwendungen

Die Vakuum-Volumenreduzierung eignet sich besonders für komprimierbare Produkte, bei denen überschüssiges Volumen die Lager- oder Transporteffizienz einschränkt, darunter:

Empfohlene Ausrüstung

Hochgeschwindigkeits-MAP-Konditionierungseinheit

Für effizientes Evakuieren und Begasen von gefüllten Big Bags und umwickelten Paletten entwickelt.

Siegelgerät

Eine zuverlässige Siegelnaht ist entscheidend, um die Schutzatmosphäre in der Verpackung zu erhalten. Das empfohlene Siegelgerät hängt von der gewählten Verpackungsoption ab.

Empfohlene Verpackung

Die Verpackung ist mit eingesiegeltem vQm-Ventil ausgelegt, das effizientes Evakuieren über einen einzigen sicheren Anschlusspunkt ermöglicht. vQm Zweiwegeventil entdecken →

Wrapping Liner

Ermöglichen es, palettengroße Stapel einzuwickeln und schnell und einfach zu evakuieren.

Häufig gestellte Fragen zur Vakuum-Volumenreduzierung

Das Vakuum wird nur vorübergehend angelegt, um das Paket zu komprimieren. Solange das Paket unter Vakuum steht, werden Umreifungsbänder darum gelegt. Anschließend wird das Vakuum gelöst, und die Bänder halten das Paket mechanisch komprimiert.

Je nach Produkt und Verpackungskonfiguration können Vakuumballen das Volumen um bis zu 85 % reduzieren. Produkte mit mehr eingeschlossener Luft bieten in der Regel ein größeres Reduzierungspotenzial.

Die Kartonplatten verteilen die Kompressionskraft gleichmäßiger über das Paket und unterstützen eine stabile, quaderförmige Ballenform. Außerdem schützen sie Produkt und Verpackung bei Kompression, Umreifung und Handling.

Nein, das Vakuum wird nur vorübergehend zur Kompression des Pakets genutzt. Sobald die Umreifungsbänder die reduzierte Form sichern, kann das Vakuum gelöst werden.

Um Transportrisiken wie Luftundichtigkeiten zu minimieren, wird das Vakuum nur während des Kompressionsvorgangs eingesetzt. Sobald der Ballen umreift ist, wird das Vakuum aufgehoben, und die Umreifungsbänder halten die reduzierte Größe mechanisch aufrecht. So wird verhindert, dass sich der Ballen wieder auf seine ursprüngliche Größe ausdehnt.

Nein, Verpackungen mit modifizierter Atmosphäre (MAP) dienen dazu, eine bestimmte Gaszusammensetzung zur Konservierung des Produkts zu erzeugen und aufrechtzuerhalten. Die Vakuum-Volumenreduzierung ist dagegen ein rein mechanischer Kompressionsvorgang, mit dem die Abmessungen der Verpackung verringert werden.

Ja, durch die kleinere Verpackung lassen sich auf demselben Raum mehr Produkte lagern oder transportieren. Das kann die Anzahl der benötigten Paletten, Container oder Sendungen senken und die Logistikkosten pro Produkteinheit reduzieren.

Je nach Produkt kann die Vakuumkompression zu Beschädigungen führen. Wir empfehlen sie daher vor allem für komprimierbare Produkte, die mechanischem Druck ohne Qualitäts- oder Funktionsverlust standhalten.

Ja. Die Verpackung muss dem Vakuum- und Kompressionsvorgang standhalten, ausreichend Schutz vor Feuchtigkeit von außen bieten und über einen zuverlässigen Vakuumanschluss verfügen. Das vQm-Zweiwegeventil ermöglicht schnelles Evakuieren über einen einzigen sicheren Anschlusspunkt und trägt dazu bei, das Risiko von Luftundichtigkeiten zu minimieren.

Die Vakuum-Volumenreduzierung kann die Transporteffizienz steigern, da mehr Produkt im selben Lager- oder Transportraum verladen werden kann. Dadurch sinkt die Zahl der benötigten Sendungen, und die transportbedingten CO₂-Emissionen pro Produkteinheit lassen sich verringern.

Ja, ein herkömmlicher 40-Fuß-Container kann etwa 1.470 Kartonteile plus Feuchtigkeitsabsorber erfordern, was rund 1.200 kg Verpackungsabfall entspricht. Mit der vQm-Vakuumverpackungslösung werden pro 40-Fuß-Container nur etwa 42 Wrapping-Liner benötigt. Das entspricht lediglich rund 50 kg Verpackungsmaterial, das zu 100 % recycelbar ist.

Ja, eine Begasung mit Stickstoff (N₂) oder CO₂ lässt sich mit dem Vakuumverfahren kombinieren, wenn zusätzlicher Produktschutz erforderlich ist. Für die Volumenreduzierung selbst ist eine Begasung jedoch nicht notwendig, da der Hauptzweck des Verfahrens in der mechanischen Kompression liegt.

Nutzen Sie Vakuum für eine kompaktere und stabilere Semi-Bulk-Verpackung, die Lagerplatz und Verpackungsabfall reduziert und gleichzeitig die Logistikkosten senkt.

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